Jugendhilfeplanung für junge Flüchtlinge und ihre Familien in der Region Augsburg

07.11.2016

Ein erster Erfahrungsbericht zum gemeinsamen Planungsprozess der Sadt Augsburg und der Landkreise Aichach-Friedberg und Augsburg ist in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Jugendhilfe-aktuell“ des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe erschienen. Kostenloser Download unter dem folgenden Link: http://www.lwl.org/lja-download/pdf/Jugendhilfe-aktuell-2016-02.pdf

Weitere Informationen erhalten Sie sich von Marco Szlapka, der für IN/S/O den Prozess begleitet: marco.szlapka@in-s-o.de

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Die Kinder- und Jugendhilfe trifft in fast allen Leistungsbereichen (nicht nur bei den unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen) auf junge Menschen und ihre Familien mit einem Fluchthintergrund und ist mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Dabei ist häufig festzustellen, dass die jeweiligen Leistungsbereiche wie der Soziale Dienst, die Frühen Hilfen, die Familienbildung, die Tageseinrichtungen für Kinder, die Kinder- und Jugendarbeit sowie andere Bereiche in den je eigenen Strukturen nach Lösungen und Konzepten suchen, wie sie den neuen Herausforderungen begegnen können. Lösungen lassen sich dabei häufig nicht auf der Ebene der jeweiligen Leistungsbereiche finden und zum Teil auch nicht auf der Ebene der örtlichen Jugendämter alleine. Vor diesem Hintergrund haben sich unter Federführung der Stadt Augsburg auch noch der Landkreis Aichach-Friedberg sowie der Landkreis Augsburg zusammen geschlossen und einen gemeinsamen Jugendhilfeplanungsprozess zum Thema „geflüchtete junge Menschen und ihre Familien“ initiiert. Fachlich beraten und begleitet werden sie dabei durch die IN/S/O GmbH.
Für Fragen wenden Sie sich an Marco Szlapka: marco.szlapka@in-s-o.de

Fachtage „Flüchtlinge und Jugendhilfe“ – Impressionen

22.07.2016

Bei den drei Fachtagen in Köln, Hannover und Stuttgart diskutierten 100 Leitungskräfte und JugendhilfeplanerInnen aus 70 Jugendämtern zum Thema „Jugendhilfe und Flüchtlinge“. Ob Soziale Dienste, Vormundschaft oder Wirtschaftliche Jugendhilfe – zu allen Aufgabenbereichen wurden rechtliche, fachliche und organisatorische Fragen erörtert.

Impulsvorträge zur Prozessqualität in der Leistungserbringung, Berechnung von Personalbedarfen, Fallerfassung und Entwicklung von Prognosen regten die Diskussion an. Praktische Erfahrungen in den Kommunen sowie weitere Handlungsbedarfe und -optionen der Jugendhilfe wurden mit den Referenten des Instituts für Sozialplanung und Organisationsentwicklung (IN/S/O) erörtert.

Die Dokumentation können Sie unter info@in-s-o.de anfordern.

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Ein paar Bilder vom Kölner Fachtag:

 

 

Prozessbeschreibungen zu Leistungen für unbegleitete ausländische Minderjährige in NRW (ProLumA)

10.05.2016

Die auf der NRW-Jahrestagung der Jugendamtsleitungen präsentierten Qualitätsstandards sind nun veröffentlicht.

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Das LWL-Landesjugendamt Westfalen hat mit den Stadtjugendämtern Bielefeld, Dülmen, Ibbenbüren, Marl und Paderborn sowie den Kreisjugendämtern Gütersloh, Lippe und Warendorf mit der Unterstützung von IN/S/O eine qualitative Prozessbeschreibung für die Aufgaben Inobhutnahme, Leistungserbringung, Amtsvormundschaft sowie Wirtschaftliche Jugendhilfe für unbegleitete ausländische Minderjährige entwickelt. In gemeinsamen Workshops wurden die notwendigen Ablaufprozesse zur Leistungserbringung und Leistungssteuerung unter Berücksichtigung des am 1. November 2015  in Kraft getretenen Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher und dem 5. AG KJHG NRW definiert und beschrieben. Die Ergebnisse wurden auf der NRW-Jugendamtsleitertagung im März 2016 vorgestellt und stehen nun als Datei allen Jugendämtern in NRW zur Verfügung (http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Landesjugendamt/LJA/erzhilf/zas-andere-aufgaben/wjh/#anker-10). Es enthält weiterführende Links udn Materialien.
Für direkte Rückfragen können Sie sich auch an Marco Szlapka vom IN/S/O wenden (marco.szlapka@in-s-o.de).

PeB-Handbuch zu Leistungen für unbegleitete Minderjährige erschienen

Für die seit 01.11.15 zusätzlichen gesetzlichen Aufgaben der kommunalen Jugendämter liegt nun der prozessgestützte Qualitätsstandard

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Im Rahmen des Projektes „Personalbemessung der örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe in Bayern – PeB“ wurde jetzt das neue PeB Handbuch zu den Leistungsbereichen für unbegleitete Minderjährige veröffentlicht. Mit dem neuen Handbuch wird den gesetzlichen Änderungen vom 1. November 2015 Rechnung getragen. Unter anderem enthält das Handbuch Prozessbeschreibungen und mittlere Bearbeitungszeiten zur (vorläufigen) Inobhutnahme von ausländischen Kindern und Jugendlichen (§§ 42 und 42a SGB VIII), zum Führen einer Vormundschaft für diese jungen Menschen und zu den Aufgaben der Wirtschaftlichen Jugendhilfe.

Die vorliegende Veröffentlichung, die wieder in Kooperation und Abstimmung zwischen dem Bayerischen Landesjugendamt, den kommunalen Spitzenverbänden, dem Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband und IN/S/O entstand, bietet die Grundlage, die Qualität der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern auch für die Zielgruppe unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge (umA/umF) nachhaltig zu sichern. Gleichzeitig belegt sie, die Nachhaltigkeit des Projektes PeB für Qualität  und Standards in der bayerischen Kinder- und Jugendhilfe und die Fähigkeit, neue Anforderungen zu integrieren. Das Handbuch ist als PDF-Datei oder auch in gedruckter Form zu erhalten über das ZBFS, Bayerisches Landesjugendamt (http://www.blja.bayern.de/aktuelles/32368/index.php). Für direkte Rückfragen können Sie sich auch an Marco Szlapka vom IN/S/O wenden (marco.szlapka@in-s-o.de).

Externes Controlling für Landkreis Bad Tölz

11.12.2015

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Der Landkreis Bad Tölz–Wolfratshausen hat im Sommer 2015 das IN/S/O beauftragt, eine externe Untersuchung im Amt für Jugend und Familie des Landratsamtes durchzuführen. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen dabei die Finanz- und Leistungsdaten der Jugendhilfe sowie die Ablauforganisation im Jugendamt.

Ein besonderes Augenmerk galt der mit den freien Trägern der Jugendhilfe im Landkreis getroffenen Vereinbarung zur Sozialraumorientierung der Jugendhilfe. In Form eines Zwischenberichtes stellte nun das IN/S/O in der November-Sitzung dem Kreisausschuss erste Ergebnisse vor. Als Fazit dieses Berichtes konnte der Kreisausschuss unter Leitung des Landrates Josef Niedermaier festhalten, dass die Jugendhilfe im Landkreis Bad Tölz– Wolfratshausen insgesamt gut aufgestellt ist und sich mit der Sozialraumorientierung auf dem richtigen Weg befindet. Trotzdem gibt es eine Reihe von Anknüpfungspunkten zur Prozessoptimierung, die nun im kommenden Jahr mit Unterstützung des IN/S/O bearbeitet werden sollen.
Die Veröffentlichung auf „Süddeutsche.de“ unter dem Titel: Jugendamt „super aufgestellt“ können Sie hier nachlesen: SÜDDEUTSCHE 24.11.15

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